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Die beliebtesten Armbanduhren im Review

Uhren reinigen & pflegen – Teil 2

Uhren reinigen & pflegen - Teil 2

Uhren reinigen & pflegen – Teil 2

Das Reinigen und Pflegen einer Uhr ist unglaublich wichtig. Nicht nur die Präzision bleibt somit langfristig erhalten, sondern auch der Wert der Uhr beim Wiederverkauf. Insbesondere bei hochwertigen Automatikuhren oder Quarzuhren ist eine regelmäßige Pflege der Uhr daher unerlässlich. Spätestens wenn eine Funktion nicht mehr fehlerfrei gegeben ist, muss die Uhr dann aber ohnehin in die Revision.

Insbesondere das Uhrwerk ist anfällig bei Automatikuhren, sodass man das Werk sorgsam und pfleglich behandeln sollte. Wer eine Uhr jeden Tag trägt, der sollte bei Automatikuhren darauf achten, dass keine magnetischen Felder in der Nähe sind. Zudem ist das Tragen einer Armbanduhr beim Sport nur dann empfehlenswert, wenn es sich um eine pflegeleichte Sportuhr mit einer gewissen Wasserresistenz handelt.

Diese und viele weitere Informationen zeigen wir im zweiten Teil unseres großen Ratgebers rund um das Reinigen und Pflegen von Armbanduhren. So erhalten Sie den Wert und die Funktion Ihrer Armbanduhren über einen langen Zeitraum hinweg und können sich lange an Ihren Zeitmessern erfreuen.

Das Uhrwerk unbedingt regelmäßig warten

Bei einfachen mechanischen Uhren können Sie theoretisch selbst lernen, diese auseinander zu bauen und zu reinigen. Die etwa 80 Einzelteile müssen einzeln gereinigt und mit einem speziellen Uhrfett oder Öl geschmiert werden. Ein Profi benötigt hierfür etwa zwei Stunden. Bei komplexeren Modellen, die zum Beispiel über Datumsanzeigen, Chronometer oder ähnliche Sonderfunktionen verfügen, besteht das Werk aus bis zu 800 Teilen, die von einem Laien kaum überblickt werden können.

Im Abstand von etwa drei bis fünf Jahren sollten aber auch diese Werke gründlich gereinigt und neu geschmiert werden, damit die Bewegungen weiterhin präzise ablaufen können. Währenddessen kann der Profi auch die Dichtigkeit des Uhrgehäuses überprüfen und gegebenenfalls die Dichtungen erneuern.

Der alltägliche Umgang mit der Armbanduhr

Setzen Sie Ihre Armbanduhr nicht zu grellem Sonnenlicht aus, um Beeinträchtigungen an Zifferblatt und Zeigern zu vermeiden. Eine möglichst staubfreie Umgebung schützt Ihre Uhr ebenfalls. Während Sie die Uhr nicht tragen, ist die Aufbewahrung in einem speziellen Uhrenkasten zu empfehlen. Hier sollten sich die Gehäuse mehrerer Uhren nicht gegenseitig berühren.

Die Uhr sollte nicht auf Lautsprechern oder ähnlichen elektronischen Geräten, die ein magnetisches Feld bilden können, abgelegt werden. Wichtig ist auch, dass Sie die Funktionen Ihrer Uhr nicht zur falschen Zeit nutzen. Die Einstellung des Datums sollte auf keinen Fall zwischen 21 und 3 Uhr vorgenommen werden, da in diesem Zeitraum das Uhrwerk in die Datumsanzeige greift. Auch eine rückwärtige Zeitverstellung sollte niemals über Mitternacht hinaus erfolgen. Zu allen anderen Funktionen beachten Sie stets die Hinweise des Herstellers.

Armbanduhren beim Sport tragen?

Wenn Sie Sport treiben, sollten Sie bei den meisten Modellen auf das Tragen Ihrer Uhr verzichten. Ein Modell, dass Sie im Sport tragen möchten, sollte zumindest über eine minimale Wasserdichtigkeit verfügen, damit der Schweiß nicht in das Gehäuse eindringen kann. Bei Mannschaftssportarten, die mit Körperkontakt einhergehen, sollten Sie auch auf die Bruchfestigkeit des Glases achten.

Die als kratzfest bekannten Saphirgläser reagieren auf Stöße empfindlicher als die etwas leichter verkratzenden Mineralgläser. Noch sicherer wäre jedoch ein Modell, welches durch Wendegehäuse oder Metalldeckel einen gezielten Schutz gegen Glasbruch liefert. Solche Modelle wurden zum Beispiel für den Polosport entwickelt. Nach dem Sport ist die Uhr gründlich zu reinigen.

Auch wenn es viele Ratschläge sind, die Ihnen hier für die Pflege Ihrer Uhr gegeben wurden, nimmt die Beachtung nur wenige Augenblicke täglich in Anspruch. Vor allem durch die Vermeidung von ungünstigen Bedingungen für die Armbanduhr kann deren Lebensdauer beträchtlich verlängert werden.


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