Skip to main content

Die beliebtesten Armbanduhren im Review

Uhren reinigen & pflegen – Teil 1

Uhren reinigen & pflegen - Teil 1

Uhren reinigen & pflegen – Teil 1

In dieser Artikelserie widmen wir uns der Pflege und Reinigung von qualitativ hochwertigen Armbanduhren. Sowohl Quarzuhren, als auch Automatikuhren werden hierbei auf ihre optimale Pflege hin untersucht.

Wenn Sie eine hochwertige Armbanduhr besitzen, legen Sie wahrscheinlich wert darauf, dass diese über mehrere Jahre hinweg präzise die Zeit anzeigt. Vielleicht hat Ihr Modell auch noch weitere Funktionen wie die eines Chronographen, einer Mondphase oder eines Kalenders. Für die präzise Anzeige der Zeit und aller weiteren Funktionen besitzt jede Uhr ein komplexes Werk aus Zahnrädern, die exakt ineinander greifen müssen.

Die gute Verarbeitung dieser Komponenten ist aber nur der erste Schritt zu einer langen Lebensdauer. Eine regelmäßige Pflege und der richtige Umgang mit allen Funktionen sind wichtig, um Beschädigungen zu vermeiden.

Arten von Uhrwerken und die korrekte Pflege

Eine Armbanduhr muss über eine hochwertige Energiequelle verfügen, damit die Zeiger sich stets konstant bewegen können. Im Falle einer Quarzuhr ist dies häufig eine Batterie, welche elektrischen Strom liefert. Diese Form des Uhrwerkes ist empfehlenswert, wenn die Uhr nur selten getragen wird. Auch nach längerer Lagerung wird die Zeit meist präzise angezeigt. Lassen Sie die Batterie in regelmäßigen Abständen wechseln, damit diese nicht auslaufen kann. So vermeiden Sie, dass die Batteriesäure das Uhrwerk beschädigt.

Uhren mit mechanischem Uhrwerk müssen dagegen regelmäßig aufgezogen werden. Drehen Sie die dafür vorgesehene Krone immer nur bis zum ersten spürbaren Widerstand, damit Sie die Feder nicht überdrehen und somit beschädigen. Vergessen Sie im Anschluss daran nicht, die Krone wieder zu verschrauben oder an ihre Position zurück zu schieben. Gerade bei wasserdichten Uhren kann sonst die Dichtigkeit nicht mehr garantiert werden.

Ein weiterer Uhrentyp ist die Uhr mit Automatik-Werk. Ein solches wird allein durch die Handbewegungen des Trägers stetig wieder neu aufgezogen. Sie sollten eine solche Uhr mindestens zehn bis zwölf Stunden am Tag tragen, damit die Uhrzeit auch in der Nacht präzise angezeigt werden kann. Falls Sie die Uhr länger als zwölf Stunden nicht tragen oder am Tag Ihr Handgelenk nicht ausreichend bewegen, sollten Sie eine Uhr mit Automatik-Werk in einem Uhrenbeweger lagern. Ein einfaches Schütteln der Uhr genügt nicht, um die Feder aufzuziehen.

Uhr regelmäßig reinigen und von Schmutz befreien

Die menschliche Haut ist stets von einem leicht sauren Fettfilm vor schädlichen Einflüssen geschützt. Diese Fette, die sich an warmen Tagen mit dem Schweiß verbinden, greifen die Oberfläche der Armbanduhren an. Mit der Zeit können dadurch die Bestandteile korrodieren, was sowohl optisch als auch hygienisch wenig wünschenswert ist. Um solche Schäden zu vermeiden, sollte die Uhr am Abend abgelegt und mit einem trockenen Tuch abgewischt werden.

Wasserdichte Uhren können eine zusätzliche Reinigung erfahren. Sofern eine Dichtigkeit von mindestens 10 ATM garantiert wird, können Sie das Uhrgehäuse mit einem feuchten Tuch sorgfältig reinigen. Uhren, die auch zum Schwimmen und Tauchen genutzt werden können, sollten nach jedem Bad mit sauberem Leitungswasser abgespült werden, um Salz oder Schmutz zu entfernen. Nutzen Sie jedoch niemals Reinigungsmittel für das Gehäuse. Diese chemischen Stoffe können die Dichtungen angreifen und somit die Wasserdichtigkeit der Uhr mindern.

Beim Pflegen das Uhrenarmband nicht vergessen

Bei einem Uhrarmband aus Metall können Sie mit einer Zahnbürste und etwas Seifenwasser auch die Zwischenräume zwischen den Gliedern gut reinigen. Sie sollten hierzu das Armband vom Gehäuse abnehmen. So vermeiden Sie einen Kontakt des Seifenwassers mit dem Uhrgehäuse.

Sollte Ihr Armband aus Leder bestehen, sollten Sie es niemals mit Wasser in Berührung kommen lassen. Nur wenn das Leder explizit als wasserfest angeboten wurde, ist eine Reinigung mit einem feuchten Tuch in regelmäßigen Abständen angemessen.

Beachten Sie auch, dass das Armband unabhängig vom Material nicht mit kosmetischen Stoffen in Berührung kommen sollte. Wenn Sie sich die Handgelenke eincremen, lassen Sie die Creme in die Haut einziehen und entfernen Sie Überschüsse mit einem trockenen Tuch, bevor Sie Ihre Armbanduhr anlegen.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *