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Die beliebtesten Armbanduhren im Review

Junghans

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Wohl kaum ein Name ist in Deutschland mit Uhren so eng verbunden wie Junghans. Das ist auch kein Wunder; schließlich wurde das Unternehmen bereits 1861 in Schramberg im Schwarzwald (Firmenadresse: Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG, Geißhaldenstrasse 49, 78713 Schramberg) vom Kaufmann Erhard Junghans und dessen Schwager Jakob Zeller-Tobler gegründet. Man begann mit Einzelteilen für die Uhrenproduktion und fertigte erst ab 1866 eigene Uhren, die unter dem Namen Junghans vertrieben wurden.

Der Erfolg blieb nicht aus und um die Jahrhundertwende galt Junghans weltweit als größter Uhrenhersteller (3000 Angestellte, Jahresproduktion über 3 Millionen Uhren) und trug wesentlich zum sprichwörtlichen Ruf Schwarzwälder Uhren bei. Allerdings geht die Uhrmacherhistorie im Schwarzwald noch erheblich weiter zurück. Auf den Spuren der Deutschen Uhrenstraße entdeckt man zahlreiche Häuser aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Neben Uhren fertigte Junghans auch Produkte im Bereich Wehrtechnik. Dieser Zweig wurde allerdings nach der Übernahme durch die Diehl-Gruppe in den 50er Jahren abgetrennt. Die Uhrenproduktion (rund 220 Angestellte) ging an die Holdinggesellschaft EganaGoldpfeil, während Diehl die Wehrtechnik (etwa 350 Angestellte) fortsetzte.

Von 1957 bis 1962 kreierte der Designer Max Bill eine Serie von Wand-, Tisch- und Armbanduhren. Ein weiterer Höhepunkt der Firmengeschichte ist die offizielle Versorgung der Olympischen Sommerspiele in München 1972 mit Zeitmessern. 1986 brachte Junghans die erste Funkuhr (Tischuhr) für den Massenmarkt heraus. Vier Jahre später war Junghans auch bei den funkgesteuerten Armbanduhren der Erste auf dem Weltmarkt.

Nach einem Insolvenzantrag 2008 übernahmen der Schramberger Unternehmer Hans-Jochem Steim und sein Sohn Hannes Steim Anfang 2009 den Geschäftsbetrieb. Seitdem firmiert die Produktpalette (s. www.junghans.de) unter dem Namen Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG.